Maine Coon Reisekater Mischa im Balkan

Weltenbummler Mischa ist schnurrend auf Achse.

Ihr seid neu? Ihr kennt mich bislang nicht? Also … Ich bin Mischa, der blaue Prinz aus Sachsen, ein Maine Coon Kater und ein erfahrener Weltenbummler. Mehr erfahrt ihr auf meiner Homepage.

Mischa’s Reisetagebuch 30.5.2026

Bevor ich euch von meinem neuen Reise-Abenteuer erzähle, will ich euch kurz erzählen, was gerade so ansteht. Wohin es dieses Mal geht?

Nach Albanien.

Tja, was soll ich sagen?! Meine Leute hatten beruflich viel um die Ohren die letzten Monate. Immer hieß es: „Leg dich hinter den Laptop, ich hab gleich einen Video-Call“ oder ich wurde gleich ganz ausgesperrt und durfte nicht ins Arbeitszimmer. Blöd!

Mal ne Woche, okay… Aber gleich monatelang?! Ach ja, es hieß, Natalia würde an ihrem 2. Buch schreiben. Mann, oh Mann, dass die keine viereckigen Augen gekriegt hat, ist echt alles.

Sie hat mich liebevoll versorgt, ja, da kann ich nicht meckern. Aber selten hatte sie Zeit, mal für ein Spielchen oder so. Im Garten war ich dann auch alleine, als der Frühling kam. Obwohl der ja wohl auch ins Wasser gefallen ist.

Ständig hat es geregnet. Bei aller Liebe zum im Gras liegen und Hummeln-beobachten, aber nasse Füße hole ich mir dafür ganz bestimmt nicht. Neee, dann lieber im Trockenen bleiben, aber wie das war, hab ich euch ja kurz skizziert.

Zum Glück bekam ich Abwechslung. Immer wenn Jürgen nach Hause kam. Er hat im Keller geknüstert und ich bin dann entweder bei ihm geblieben oder bin in den Garten. Natalia? Fehlanzeige. Die saß vor ihrem Laptop. Zumindest hatte sie keine schlechte Laune. Nun gut, ich bin ja nicht nachtragend.

Das Buch scheint seit ein paar Tagen fertig zu sein. Was kann man sich unter dem Titel „Wertschöpfendes Offboarding“ vorstellen? Schaut selbst nach. Jedenfalls nimmt Natalia jetzt wieder am Familienleben teil und versprüht gute Laune.

Und vor ein paar Tagen ging die geschäftige Betriebsamkeit los, die ich inzwischen gut kenne. Da steht dann plötzlich ein Korb im Flur in welchem allerlei Dinge gesammelt werden, die in den Bulli sollen. Lange Rede, kurzer Sinn. Heute Morgen war es so weit. Dieses Mal ging es wirklich schnell.

Kaum hatte ich meinen morgendlichen Rundgang im Garten gemacht und mein 2. Frühstück zu mir genommen, wurde ich in den Bulli getragen. Ich bin ja inzwischen kein Greenhorn mehr. Letztens noch haben sie mich zu Natalias Eltern mitgenommen. Da hatte ich mich wieder erinnert, wie das so ist mit der Fahrerei.

Im Grunde nicht so übel. Das Gute ist, dass wir drei dann ganz eng zusammen sind. Das liebe ich am meisten. Dafür nehme ich fast alles in Kauf.

Jedenfalls waren wir noch ein paar Dinge einkaufen, bevor es Richtung Süden ging. So hatte ich die Chance, mich langsam im Bulli zu akklimatisieren.

Ich habe wie immer mein Tröhnchen im hinteren Teil des Bullis, wo ich auf meiner Kuscheldecke und zusammen mit meinem beruhigenden Stärketiger liege. Von dort aus kann ich alles überblicken. Meistens gucke ich nach vorne und beobachte meine Leute.

Wenn ich pinkeln muss, dann Miaue ich ganz durchdringend und schwups halten die beiden an. Ich kann dann Pipi machen und netterweise suchen sie immer einen Platz aus, an dem ich mir die Beine vertreten und ein wenig Gras knabbern kann.

Heute sind wir längst nicht so weit gefahren wie an manchen Tagen in der Vergangenheit. Die beiden reden ständig davon, dass sie diesmal vier Wochen Zeit haben. Naja, wenn das bedeutet, dass ich mehr Zeit zum Bewegen habe, soll’s mir auch recht sein. LOL

Aber nun will ich mal zum Punkt kommen. Wir sind angekommen, als die Sonne noch längst nicht untergegangen ist. Die beiden haben das Dachzelt präpariert und mich natürlich zuerst versorgt.

Ich sag’s euch, ich hatte vielleicht einen Kohldampf! Wenn wir fahren, mag ich nicht essen. Normalerweise futtere ich den lieben langen Tag. Aber das geht ja jetzt nicht. Also, hab ich heute, seitdem wir hier stehen schon 4x was bekommen.

Die beiden haben mein Lieblingsfutter in Tonnen eingepackt. Ich hatte sogar Angst, dass der Wagen zu schwer wird, aber zur Not können sie ja was von ihren Sachen auspacken.

Ich bin ja wählerisch. Zurück zum Thema: Nachdem wir hier angekommen sind (die beiden reden immer von so was wie Nürnberg oder so, wenn sie telefonieren und reden von Karpfenteichen), hab ich nach der 1. Mahlzeit erst mal geschlafen.

Dann hab ich mich umgesehen und die Gegend um den Bulli erkundet. Ein wenig fühle ich mich gegängelt … Warum, fragt ihr? Ist das euer Ernst? Wollt ihr auf Schritt und Tritt beobachtet werden? Nein? Naja. Ich auch nicht! Aber gut, wenn sie so was wie „jallah“ sagen, leg ich mich halt vor’s Auto. Jedenfalls finde ich das Ganze echt gut. Ich kann rein springen und raus hopsen, gerade so wie mir der Kopf steht. Wenn das so weitergeht, kann’s ein cooler Urlaub werden.

P.S. hier quaken die Frösche. Und zwar nicht einer. Nicht zwei. Sondern gefühlt alle Frösche Deutschlands gleichzeitig. Ich werde die Lage beobachten.

Miau! Und bis bald, euer Mischa
Reiseprofi, Futterexperte und offizieller Bulli-Inspektor 🐾🚐🐸

Fortsetzung folgt …

Regen, Regen – Reisekater Mischa bleibt entspannt.

Mischa’s Reisetagebuch 02.06.2026

Leute, der Regen scheint uns besonders zu mögen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum er uns inzwischen seit mehreren Tagen verfolgt.

Eigentlich wollten wir noch einen Tag länger bei den Fröschen bleiben. Die hatten sich gerade erst an mich gewöhnt. Aber dann wurde es mittags plötzlich immer dunkler. Bevor Natalia und Jürgen überhaupt gemerkt haben, dass da ein ordentliches Gewitter aufzieht, wusste ich längst Bescheid.

Katzen 🐈‍⬛ spüren sowas nämlich Stunden vorher. Jawoll! Wetter-App? Brauche ich nicht. Ich merke das in meinen Ohren, wenn der Luftdruck fällt. Und die feinen Härchen in meinem Fell registrieren jede elektrische Aufladung in der Luft.

Ihr dachtet wohl, ich würde den ganzen Tag nur schlafen und fressen? Amateure!

Jedenfalls war mir sofort klar: Heute wird das nichts mehr mit draußen herumstreifen. Dass die beiden allerdings beschließen würden, alles zusammenzupacken und weiterzufahren, damit hatte selbst ich nicht gerechnet. Also wieder Autobahn. Gähn.

Autobahn ist ungefähr so spannend wie Trockenfutter ohne Soße.

Immer dieselbe Geschwindigkeit. Immer dieselben Autos. Keine Vögel. Keine Frösche. Keine Schmetterlinge. Ich döse mich dann meistens in eine andere Welt. Irgendwann kamen wir an.

Die Schiebetür ging auf. Ich stand schon in Startposition. Bereit für Bewegung. Bereit für Gras. Bereit für Abenteuer. Und was sehe ich? REGEN. Schon wieder: R E G E N. Ich habe selten eine größere Enttäuschung erlebt. Also blieb ich drin.

Erst später am Abend hörte es endlich auf und ich konnte mir die Gegend ansehen. Naja. Eine gemähte Wiese. Ein paar Vögel. Und jede Menge Regenwürmer, die offenbar beschlossen hatten, ihre Wohnungen zu verlassen. Die Amseln waren sofort zur Stelle um auf Regenwurm-Jagd zu gehen.

Ich übrigens auch. Ich habe versucht, eine Amsel zu erwischen. Mehrfach. Leider sind diese Viecher unverschämt schnell. Man kann mir jedenfalls nicht vorwerfen, ich hätte mich nicht um mein eigenes Abendessen bemüht.

Am Ende bekam ich natürlich trotzdem wieder eine ordentliche Portion meines Lieblingsfutters. Wie immer. Man muss Prioritäten setzen.

Am nächsten Morgen ging die Reise weiter. Wir fuhren durch gefühlt eintausend Tunnel. Hell. Dunkel. Hell. Dunkel. Hell. Dunkel. Irgendwann sagte einer der beiden:

„Jetzt sind wir in Kroatien.“

Kenne ich nicht! Mir auch egal. Aber dann ging die Schiebetür auf. Und Leute … Das war der Hammer! Eine riesige Wiese. Blumen 🌼. Ruhe. Vogelgezwitscher. UND: Sonnenschein.

Natalia und Jürgen stellten so schnell flötend ihre Campingstühle und den Tisch raus, dass ich kaum hinterhergucken konnte. Das ist übrigens das ultimative Wir-bleiben-Signal. Wenn die Stühle rauskommen UND Kaffee gekocht wird, bleiben wir länger.

Und tatsächlich: Wir bleiben. Ich kann mich hier frei bewegen. Keine anderen Katzen, keine Konkurrenz, kein Drama. Lediglich ein mittelgroßer schwarzer Hund kam vorbei. Dem fehlte der Schwanz. Das fand ich merkwürdig.

Er hat sich vermutlich gefragt, warum ich so groß, wohlgenährt und edel aussehe … Tja, einem echten Prinzen begegnet man eben nicht so oft. Und dem blauen Prinzen aus Sachsen schon erst recht nicht.

Wir beschlossen beide, uns gegenseitig zu ignorieren. Eine sehr erwachsene Entscheidung. Ansonsten liege ich auf der Wiese. Oder auf dem Beifahrersitz, oder auf meinem Thron im Heck. Oder ich beobachte Schmetterlinge.

Wobei „beobachten“ vielleicht das falsche Wort ist. Ich arbeite aktiv an ihrer Dezimierung. Bisher hab ich keinen erwischt.

Meine Schnurrhaare sagen mir übrigens, dass es nicht mehr lange dauert, bis es wieder anfängt zu regnen. Meine beiden Menschen scheinen Regen allerdings zu mögen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum wir immer genau dort hinfahren, wo er gerade ist.

Vielleicht mögen Menschen das Auf und Ab der Scheibenwischer. Bei Menschen weiß man ja nie.

Ich werde die Lage weiter beobachten.

Euer Mischa
Reisekater, Wetterdienst und Schmetterlingsbeauftragter

Fortsetzung folgt …

Bunte Murmeln im Kopp: Reisekater Mischa auf Abwegen

Mischa’s Reisetagebuch 04.06.2026

Also Leute, gestern wurden wir alle auf eine harte Probe gestellt. Es hörte einfach nicht auf zu donnern und zu regnen.

Ich muss meine Meinung über meine Menschen revidieren. Sie mögen Regen nämlich auch nicht. Der Unterschied ist nur: Während ich mich bei schlechtem Wetter sinnvollerweise ins Trockene verziehe, gehen die beiden trotzdem raus, um irgendwelche Dinge zu erledigen.

Gestern haben sie mich sogar kurz allein gelassen und sind einer Frau mit Regenschirm hinterhergelaufen.

Kein Scherz. Ich habe es durch die Scheibe genau beobachtet.

Irgendwann kamen sie pitschnass zurück und verkündeten begeistert: „Wir haben einen guten Platz gefunden!“ Gut? Naja… Ich glaube, wir sollten dringend mal darüber sprechen, was „gut“ eigentlich bedeutet.

Gut ist: Gras. G R A S. Graaahaaas! (Langsam buchstabiert, damit auch Menschen folgen können.)

Hier gibt es einen Schotterplatz. Mit einer großen Pfütze. Und ein paar traurige Grasbüschel. Ungenießbar. Das erkenne ich sofort. Diese harten Halme, denen selbst Kühe 🐄 aus dem Weg gehen würden. Nee. Danke. Aber was soll’s. Inzwischen weiß ich ja, dass wir nie lange an einem Ort bleiben. Also wird dieser Schottermist auch bald wieder Geschichte sein.

Heute scheint immerhin die Sonne. Herrlich!

Und jetzt kommt das Verrückte: Ich liege tatsächlich freiwillig auf dem Schotter. Diese kleinen weißen Steinchen sind überraschend angenehm kühl. Man lernt nie aus.

Hin und wieder versuche ich natürlich trotzdem, die Gegend zu erkunden. Schließlich muss jemand hier Qualitätskontrollen 📝 durchführen.

Leider erwischen mich meine Menschen jedes Mal. Dabei wollte ich doch nur mal schauen, wie die anderen Camper so wohnen.

Neben uns steht zum Beispiel ein echtes Hochhaus. Sieht aus wie unser Bulli. Nur dreimal so groß.

Durch mich kamen meine Menschen mit den Nachbarn ins Gespräch. Die wollten alles über mein Reiseleben wissen. Und ich habe genau gesehen, wie stolz Natalia und Jürgen von mir erzählt haben. Kann ich verstehen.

Ich wäre auch stolz auf mich.

Beim nächsten Kontrollgang bin ich sogar noch weiter gekommen. Da stand nämlich ein schwarzer Bulli. Fast wie unserer. Nur in elegant. Die Tür stand offen. Also bin ich einfach hineingesprungen. Die Frau darin war so überrascht, dass sie erstmal gar nichts gesagt hat. Leider hatte ich keine Gelegenheit, die Einrichtung gründlich zu inspizieren.

Denn plötzlich hörte ich hinter mir dieses eine Wort: „Jallah!“

Natalia. Streng. Keine Widerrede. Ende der Besichtigung. Eigentlich weiß ich ja, dass ich sowas nicht machen soll. Aber dieser kleine Nervenkitzel… Der reizt mich einfach.

In Marokko ist das übrigens schon einmal schiefgegangen. Da bin ich in ein großes Wohnmobil gesprungen. Dummerweise wohnten dort zwei Hunde. Zwar keine besonders großen. Aber eben Hunde. Und außerdem war es ihr Revier. Zum Glück war Natalia sofort da und brachte mich zurück in unseren Bulli.

Eigentlich sollte ich daraus gelernt haben. Eigentlich. Vor ein paar Tagen habe ich es sogar geschafft, richtig weit wegzukommen. Das war auf einer wunderschönen Wiese mit perfektem Gras. Ich spazierte ganz gemütlich einen kleinen Hügel hinauf.

Und plötzlich: Außer Sichtweite. Bingo! Kurz darauf hörte ich meinen Namen. „Mischaaaa!“ Dann nochmal. „Miiiischaaaa!“

Dann das Rascheln der Leggoli-Tüte (ihr Wessis würdet dazu „Leckerli“ sagen. Aber ich bin ein stolzer Sachse. Ein Prinz noch dazu!)

Ein starkes Argument. Aber ich blieb standhaft. Sollen sie mich doch suchen. Ein Riesenspaß. Zumindest für mich. Irgendwann hat Jürgen mich gefunden. Und dann bin ich natürlich ganz brav mit ihm zurückgegangen. Man muss es ja nicht übertreiben.

Heute Abend sitzen die beiden wieder über ihren Landkarten. Köpfe zusammen. Wichtige Gesichter. Das bedeutet normalerweise nur eins: Morgen geht’s weiter. Und ehrlich? Ich hoffe auf Gras. Richtig gutes und knabberfreundliches Gras.

Ich werde berichten.

Euer Mischa 🐈‍⬛✨
Reisekater, Campingplatz-Inspektor und Experte für unerlaubte Wohnmobilbesichtigungen

Fortsetzung folgt …

Reisekater Mischa im Paradies

Tagebuch von Reisekater Mischa am 07.06.2026

Wie ich es mir schon gedacht habe: Wir sind weitergefahren. Allerdings waren wir so schnell am Ziel, dass ich mir schon Sorgen gemacht habe. Ich kam noch nicht mal dazu, ein Nickerchen zu machen. Was ich ja sonst für gewöhnlich während der Fahrt mache.

Angekommen sind wir an einem Fluss und der Bus war unter einem schööönen großen Baum geparkt. Es gab für mich sogar Gras.

Allerdings musste ich feststellen, dass es sich um einen dieser maßlos überbewerteten Campingplätze handelt. Woran ich das erkenne, wollt ihr wissen?

  1. daran, dass ich mich kaum 2–4 Meter vom Bulli wegbewegen darf. Es liegt auch an mir, ich weiß! Ich will doch immerzu gucken 👀 wie andere Camper so aussehen.
  2. daran, dass meine beiden Menschen ständig meckern, wie blöd es wäre, auf so einem Platz. Aber ich frage mich, warum sie das dann machen?! Sie reden die ganze Zeit davon, zu warten, bis die Sonne tief steht und der Bus komplett im Schatten, damit es mir gut geht und nicht zu warm ist, wenn sie ein paar Stunden weggehen. Mostar höre ich immer wieder. Was soll das sein? Mostar? Neue Futtersorte? Mmmhh, was mir aufgefallen ist, ist dass die beiden sich über den Ruf eines Muezzins gefreut haben. Und ja, das kenne ich noch aus Marokko. Da habe ich das ganz oft gehört. Die beiden redeten von der Türkei, wo sie lange waren. Und von Chili 🐈, der mit dabei war. Es hat wohl was Nostalgisches für die beiden.

Jedenfalls sind die beiden dann los. Nicht bevor sie mich gut mit Futter versorgt und alle Fenster geöffnet haben. Es ging ein Lüftchen und für mich war’s okay. Ich soll auf den Bus aufpassen, sagen sie. Na gut, ich versuch’s. Wenn ich nicht gerade döse.

Sooo lange haben sie mich nicht alleine gelassen. Es war noch nicht mal dunkel, als sie zurück kamen. Aber sie erzählten den ganzen Abend von ihren Erlebnissen. Von einer Brücke, die im Bosnienkrieg innerhalb von Stunden zerstört wurde. Und die wohl sehr wichtig für die Menschen war. Immerhin war sie über 400 Jahre alt und während der osmanischen Zeit von einem Sultan in Auftrag gegeben worden. Nicht, dass ich das verstanden hätte, ich plappere nur nach, was ich aufgeschnappt habe. Jedenfalls wurde die Brücke wieder aufgebaut und nun pilgern die Touristen in Scharen dorthin. Es muss auch sehr moslemisch gewesen sein, denn die beiden brachten eine goldene Schachtel mit Baklava mit und zelebrierten die Verkostung. Müssen ihre Leggolis sein. Mir haben sie jedenfalls nix mitgebracht. Nicht mal ein Krümelchen! Aber ich bin ja nicht nachtragend.

Also, meistens nicht.

Am nächsten Morgen passierte was Unglaubliches! Eine fremde Katze 🐈 hat sich unerlaubten Zutritt verschafft! Dieses freche Ding mauzte rum und Natalia hat sie sofort rausbugsiert. Aber die sprang sofort wieder rein! Natalia hat sie dann vorsichtig am Kragen gepackt und am Hinterteil unterstützt weggebracht. Und was hat das gebracht? Was meint ihr? Natürlich nichts!

Die fremde Katze sprang wieder in den Bulli. Ich erhob mich langsam. Sehr langsam. Die Botschaft war klar. Diesen Bus hatten wir beide unterschiedlich bewertet. Sie als Restaurant 🧑‍🍳. Ich als Königreich 🏰.

Nun – meine Menschen dachten, dass dieses dürre Ding wahrscheinlich Hunger hat und haben ihr eine ganze Dose meines Gold-Futters gegeben. Eine ganze Doooose! Naja, eigentlich ist es ein Döschen, aber es ist MEINS!

Aber ich wurde nicht gefragt. Diese bosnische Katze scheint auch keine Fresskultur zu haben, denn sie war nullkommanichts fertig. Und wollte sich wieder Zutritt verschaffen. Diesmal war sie dreister und wollte sich dagegen wehren, weggeschoben zu werden. Somit war die Geduld meiner Menschen beendet. Mit den Sohlen der Birkenstocks klopften sie gegeneinander und verscheuchten sie erfolgreich. Und was glaubt ihr macht die Katz? Geht zum benachbarten Wohnmobil. Die Leute hatten das Schauspiel beobachtet und hatten die Türe fest verschlossen. Ende der Geschichte. Wir haben sie dann nicht mehr gesehen. Bald darauf sind wir dann auch losgefahren.

Die dann folgende Fahrt war deutlich länger. Es ging sie Berge ⛰️ rauf und wieder runter und das unzählige Male. Serpentinen fahren nennt man das wohl. Wir haben eine schöne Mittagspause im Schatten gemacht und am späten Nachmittag kamen wir dann im PARADIES an!

Zuvor sind wir sehr steile Bergstraßen hochgefahren. Ich musste mich richtig in meinem Polster festkrallen! Sooo steil. Die beiden hatten anscheinend Spaß. Naja, ich bin ja kein Spießer.

Und auf dem Platz angekommen, hat’s erstmal ne Weile gedauert, bis das erlösende Summen erklingt, wenn das Dachzelt geöffnet wird.

Erst dachte ich, wir sind da, Motor aus, Beifahrersitz gedreht, mein Katzenklo nach vorne gestellt. Aber nein! Das Dachzelt wurde wieder eingeklappt! What??? Das ist ja wohl nicht euer Ernst! Ich war wirklich in episch schlechter Stimmung!

Was dann folgte war der Knaller: Natalia schwang sich hinters Lenkrad und fuhr eine steile Wiese rauf. Die Räder drehten sogar durch. Dann rangierte sie unter Jürgens Kommando so lange vor und zurück, bis es endlich passte und der Bus dank Auffahrkeilen gerade stand.

Und was soll ich sagen? Meine Leute wissen, was ein Prinz will! Sie öffneten ENDLICH die Schiebetüre und was ich jetzt sah, dass glaubt ihr nicht!

Keine erbärmliche Erde mit duldsamen Gräsern. Dauernd plattgefahren von WoMos und dementsprechend hart. Nein! Was ich hier sah, hab ich selten gesehen.

Eine Blumenwiese! Hohes Gras, Blüten 🌼 in allen Farben, Bienen 🐝 und große Käfer die laut brummend an mir vorbeiflogen. Ganz nah kamen die und raunten: „Hey Kumpel, cool hier, was?“ „Willkommen auf unserer Wiese! Fühl dich einfach wohl, du siehst aus, als könntest du’s gebrauchen!“ So einen netten Empfang habe ich noch nie erlebt. Selbst eine gigantisch große Hornisse kam an. Sie ist wohl die Chefin hier. Sie flog mich so nah an, dass ich erst Schiss bekommen habe. Natürlich hab ich mir nichts anmerken lassen. Immerhin bin ich auch groß! Und ich hab schon so viel erlebt, dass mich so ne eingebildete Hornisse nicht länger aus dem Konzept bringt. Ich hab sie einfach ignoriert und hab das Gras getestet. Echte Premium-Qualität. Hier hat noch kein Hund 🐕 rumgepinkelt. Mmmhhh, lecker!

Hohes Gras. Überall Blüten. Es summte. Es brummte. Es duftete. Leute, ich glaube, ich hatte das Paradies gefunden. Hab ich das schon erwähnt? Ja? Egal! Doppelt hält besser.

Ich hab mich während des Spaziergangs von Blüte 🌸 zu Blüte und von Grashalm zu Grashalm anscheinend so weit vom Bulli entfernt, dass ich mich selbst erschreckt habe. Nach einer Weile wurde ich gerufen „Miiischaaaa“. Eher genervt drehte ich mich um.

Der Bus war schon sehr, sehr weit weg. Also, wirklich sehr weit! Ich gab also Fersengeld und rannte wie ein geölter Blitz ⚡️ zurück. Natalia lachte sich kaputt und selbst unserem Gastgeber entfleuchte ein „wouw!“

So ging der Tag zu Ende. Viel zu schnell, denn irgendwann kamen die kleinen Plagegeister raus. Menschen nennen sie Mücken 🦟. Dann fangen sie an, hektisch um sich zu schlagen und so was wie „Guck mal, da hat mich wieder was gepitscht“ zu sagen. Und dann gehen meine Menschen rein in dem Bulli und machen das Moskitonetz zu.

Heute, also am ersten Morgen im Paradies, durfte ich raus und habe meine Erkundungen fortgesetzt. Da steht ein Haus mit allerlei Baumaterialien herum. Und es riecht nach Hund 🐕. Apropos Hund! Der Gastgeber Dejan erzählte, dass er einen Hund hätte, der immer abends nach Hause käme, um zu fressen.

So war es dann auch gestern. Da kam er, weiß mit braunen Flecken, sprang umher und wedelte die ganze Zeit mit dem Schwanz.

Also ich bin ja schon groß und mein alter Kumpel Jens und seine bezaubernde Frau Annett hatten ja auch einen, aber der war viel kleiner. Es war eine feine, gut erzogene Hundedame. Nicht so ein wilder Strolch. Jedenfalls kehrte später Ruhe ein und meine beiden Menschen saßen noch draußen (trotz der Mücken 🦟) als ich mich zu ihnen gesellen wollte. Kaum war ich aus dem Bulli gesprungen und um den Vorderreifen rum, musste ich hart bremsen, denn dieser serbische Hund lag daaaa! Unter unserem Tisch. Als würde der zu unserer Familie gehören!

Ich zog mich auf Samtpfoten zurück, rückwärts, ganz langsam… und wartete drinnen auf die beiden.

Zurück zu heute Vormittag: Vom Hund, oder Bobi, wie er wohl heißt, war zum Glück weit und breit nichts zu sehen. Also, bin ich umhergezogen und ich durfte richtig weit weg. Ach, war das toll. Ich habe aber trotzdem zwei Augenpaare 👀👀 in meinem Nacken gespürt. Wahrscheinlich haben die beiden gemerkt, dass mir hier nichts passieren kann. Und als ich dann irgendwann doch meinen Namen rufen hörte, kam ich langsam, aber zielstrebig zurück. Naja, wenn ich ehrlich bin, lockte Natalia mich auch mit „Komm, Mischa, du bekommst Leggolies“ … Also hab’ ich auf braver Kater 🐈‍⬛ gemacht und bin gekommen. Hab’ mir ein paar Leggolies geholt und hab’ mich pro forma ein wenig aufs Ohr gelegt. Und dann begann das Ganze von vorne.

Bis auf ein paar Stunden, in denen ich alleine war – die beiden waren wohl wandern 🥾 – bin ich ungelogen bestimmt einen Halbmarathon gelaufen. Dazu brauch ich keine Fitnessuhr, das spüre ich an meinen Samtpfoten. Ich glaube, ich habe eine leichte Hornhaut entwickelt. Hihiii! Neee, Quatsch! Ich mach’ doch Spaß! Katzen kriegen keine Hornhaut, wir sind von Natur aus für jede Art von Herausforderung gemacht.

Ich sag’s euch, als Natalia und Jürgen zurückkamen, waren sie durchgeschwitzt. Muss wohl anstrengend gewesen sein. Aber anscheinend sind sie auch nix gewohnt. Natalia hat ja überhaupt keine Fitness mehr. Sie hat ja nur noch an ihrem Schreibtisch gehockt. Jürgen hat ja wenigstens regelmäßig auf seinem Fahrrad trainiert, welches bei uns oben steht. Aber obwohl er sich stundenlang und immer wieder abgerackert hat, das Ding ist einfach stehen geblieben. Dafür hat er so laut Musik gehört, dass mich Nachbars Katze schon gefragt hat, ob ich bei schwerhörigen Senioren wohnen würde… mann oh mann, das war ja so peinlich. Wie soll ich das ner Siamkatze erklären? Vor allem, wenn sie mich mit ihren knallblauen Augen ansieht? Bei dem Gedanken 💭 werde ich schwach…

Ich schweife schon wieder ab! Entschuldigt. Aber so bin ich halt. Und so liebt ihr mich ja auch, oder? Schreibt mal in die Kommentare! Während ich mir hier mit zwei Krallen alles wundschreibe, könntet ihr mir sagen, ob sich das überhaupt lohnt oder ob ihr gelangweilt seid. Wenn ihr’s cool findet, dann schickt meine Geschichte gerne an eure Kumpels weiter. Aber nur an die, die sich für reisende Katzenprinzen interessieren.

Zurück zum Thema! Heute Abend war alles wieder so friedlich und ich genoss mein Leben, bis da aus der Ferne dieser Hund Bobi angaloppierte! Ja, genau, wie ein wildes Pferd 🐎. Das der Natalia vor lauter Freude nicht umgerempelt hat, ist nur ihrer Geschmeidigkeit zu verdanken. Sie hat sich einfach im richtigen Moment weggedreht und Bobi ist ins Leere gehüpft.

Er scheint ein ganz netter Kerl zu sein. Aber halt etwas aufdringlich und besitzergreifend. Gerade jetzt, wo ich dies hier schreibe, liegt er direkt neben Natalias Stuhl und tut so, als wäre er ihr Begleiter! Ich glaube, ich bin eifersüchtig … ein bisschen jedenfalls. Der soll weggehen! Ich hoffe, sie kommt bald rein und wir machen die Tür zu! Meine Natalia gehört zu mir! (Anmerkung der Redaktion: in Anlehnung an den Film Dirty Dancing 💃🏻 🕺, wo der Tanzlehrer Johnny zu den Eltern von Francis Hausman sagt: „Mein Baby gehört zu mir!“)

Aber der geht einfach nicht. Blödian! Also springe ich jetzt mal raus und sorge für klare Verhältnisse! Ich versuche es erstmal auf die diplomatische Tour… Ich erzähle euch nächstes Mal, wie das ausgegangen ist!

Euer Mischa
Prinz aus Sachsen, Weltreisender und Gras-Sommelier

Wir hoffen, ihr hattet Spaß beim Lesen. 📖🐾🕺
Fortsetzung folgt …

Reisekater Mischa in Montenegro

Tagebuch von Reisekater Mischa am 08.06.2026

… ihr erinnert euch an Bobi? Den bosnischen Hund?

Ich gebe es ungern zu. Ich habe mich geräuspert. Tief und ernsthaft. Bobi hat ein Auge leicht geöffnet und als er mich sah, sprang er so ungestüm auf, dass er beinahe den Tisch umgeworfen hätte. Puff! Peng! Kladusch! 💥

Jedenfalls roch ich schon seinen Atem in meiner feinen Nase. Und die Fliegen stoben auseinander, als er in meine Richtung sprang, sodass ich es vorgezogen habe, mich so schnell wie möglich in den sicheren Bulli zurückzuziehen. Dabei haben meine Hinterpfoten mich fast überholt … So schnell war ich seit meiner Kastration nicht mehr unterwegs. Ups 😬!

Am nächsten Morgen ging alles gemütlich los. Bobi war auf Wanderschaft. Jedenfalls konnte ich ihn weder sehen noch riechen. Es gab für mich Lieblings-Mampf und anschließend streifte ich umher.

Nachdem Natalia ihre morgendliche Yoga-🧘🏽‍♀️-Routine erledigt hatte (sie streckt sich dabei übrigens auch immer, wie ich. Hat sie sich abgeguckt. Die anderen Verrenkungen muss ich mal in einer unbeobachteten Situation ausprobieren), fingen die beiden an, alles einzupacken 🚐.

Nachdem ich inzwischen alle Blumen mit Namen kannte und die eingebildete Hornisse mir manchmal echt auf den Keks gegangen ist, war ich sogar froh, mal wieder eine neue Wiese kennenzulernen.

Wir sind nicht sehr weit gefahren, bis wir nach Montenegro 🇲🇪 eingereist sind.

Ich erkenne das mit der Grenze nur, weil meine beiden Menschen dann immer etwas nervös werden. Es muss alles parat sein, wenn sie an so einen Schalter mit einem Uniformierten fahren. Sie machen dann immer ein besonders freundliches Gesicht und freuen sich über den Einreisestempel.

Meinen Pass will wieder keiner sehen!

Dabei habe ich den schönsten Reisepass der Welt. Da ist meine Katzentatze drauf und mein Name ist eingestickt!

Aber Pech gehabt. Wenn die Beamten keine Kultur haben, kann ich auch nichts machen! Langsam frage ich mich ohnehin, warum ich dieses Dokument überhaupt mitführe.

Tja, was dann aber folgte, war ein noch nie dagewesenes Abenteuer.

Natalia und Jürgen bewunderten die Gegend, die zugegebenermaßen nett aussieht. Zumindest wenn man sich auf vier Pfoten 🐾🐾 darin bewegen kann.

Kann ich aber nicht. Wir fahren ja. Ich kenne inzwischen die verschiedenen Straßenbeläge. Ich glaube, ich bewerbe mich bei „Wetten dass?!“ Ich wette, dass ich jedes Land Europas allein anhand der Vibration erkennen kann. Und zwar ohne aus dem Fenster zu schauen!

Jedenfalls ging es irgendwann vom Asphalt – ohne Schlaglöcher – über zu einer gut ausgebauten Schotterpiste. Natalia fuhr und jubelte irgendwas von „Offroad-Spaß“ … Keine Ahnung, was sie meinte. Das wurde mir dann aber schnell klar. Die Vibrationen wurden stärker. Das Geschirr fing leicht an zu rappeln.

Noch okay. Ein bisschen nervig vielleicht. Aber auf die Dauer … Dann bergauf und wieder bergab. Enge Kurven. Und dann gab es auf einmal überhaupt keine Vibration mehr. Ich habe vorsichtshalber meine Pfoten untersucht. Aber die waren einsatzbereit. Mmmhhh …

Der Bulli fuhr sehr langsam und schlingerte ziemlich heftig. Natalia sagte nichts mehr außer immer wieder: „Ach du Schei*e.“ Und dann jammerte sie um ihren „armen Bulli“. Das ist übrigens nie ein gutes Zeichen.

Menschen sagen diesen Satz nur, wenn sie entweder etwas kaputtgemacht haben oder gleich etwas kaputtmachen werden.

Dann ging es steil bergauf und es lagen wirklich dicke Steine auf dem Weg. Umfahren war wohl keine Option. Jürgen unterstützte sehr ruhig und meinte nur: „Fahr nicht so weit rechts, da geht es runter!“ Beruhigend. Wirklich. Jedenfalls wurde es immer doller. Sogar mein zweiter Napf im Schrank machte einen Höllenlärm. Ich habe mir die Ohren zugehalten.

Irgendwann machten wir eine Pause. Pipi machen für alle. Und was essen. Ich bekomme immer zuerst! Das ist das 1. Mischa’sche Grundgesetz.

Meine beiden Leute futtern gerne Schwarzbrot mit Käse. Geht schnell. Macht satt.

Nach der Pause hatte Natalia die Nase voll und Jürgen fuhr weiter.

Stellt euch die Straßenverhältnisse so vor: Asphalt hat eine Vibration von 1. Steile Passagen mit dicken, glatten oder spitzen Steinen haben eine Vibration von 10. Wir waren die meiste Zeit bei 8 unterwegs. Und glaubt ja nicht, ich würde rumjammern oder so! Nö! Ich bereite mich auf „Wetten dass?!“ vor!

Als die Sonne ☀️ langsam Richtung Südwesten wanderte – für alle, die nicht wissen, was das bedeutet: gegen 15:30 Uhr – kamen wir an einem wunderschönen Platz an. Ihr wisst inzwischen, woran ich das merke, oder? Motor aus. Dachzelt surrend hochfahren. Und dann:

„Michiiiiii, wir sind daaahaaa!“ Die Schiebetür wird geöffnet und meine Leute verneigen sich vor mir! Und dann berühren meine zarten, blauen Pfoten 🐾 die Wiese. Ebenso schön wie die bei Dejan in Bosnien. Nein. Sogar besser. Es duftet wieder anders. Andere Blumen. Alle Farben. Lila, gelb und rosa.

Fliegen in Varianten, wie ich sie noch nie gesehen habe. Spannend. Ich versuche sie immer zu fangen. Aber obwohl Fliegen ja schon ziemlich doof sind, sind sie leider schnell. Also jage ich einem Schmetterling 🦋 hinterher. Auch vergebens. Naja. Dann eben nicht. Ich suche mir ein ruhiges Plätzchen und schlafe mich erstmal aus.

Offroad fahren ist nix für Weich-Eier. Selbst den Bulli hörte ich gelegentlich seufzen. Ich glaube, wir waren uns einig: Das hier war keine Straße mehr.

Sonst lege ich mich gerne vor den Bus. Aber der strahlt so eine Affenhitze ab, dass ich Angst habe, mir meinen wunderschönen Schweif zu versengen.

Am Abend wird Karten gespielt und Mischa gestreichelt. Jaaaa! Genau das brauche ich jetzt. 🐾🐈‍⬛🐾 Und sie belohnen mich. Sie erzählen mir den lieben langen Tag, wie toll ich bin.

Und wenn andere Menschen sich erkundigen, wie das so geht mit Katze 🐈‍⬛ auf Reisen 🧭, dann erzählen wir immer gerne, wie gut das klappt.

Man muss halt ein Gleichgewicht finden. Bei uns ist das auf dieser Reise so: Wir fahren nicht stundenlang und bleiben nur eine Nacht. Wir fahren 3–4 Stunden und bleiben 2–3 Tage. So haben meine Menschen ihren Spaß und ich meine Ruhe. Und so blieben wir einen weiteren wunderschönen Tag an diesem Platz. Wir sind sogar zu dritt spazieren gegangen. Ich war mir erst unsicher. So weit weg vom Bulli … Aber es war ja erlaubt.

Irgendwann hat Natalia „Jallah!“ gerufen. Aber ob ich darauf gehört habe? Nun ja … Ihr kennt mich inzwischen. Davon erzähle ich euch beim nächsten Mal.

Euer Mischa
Prinz vom Maine-Coon-Castle, Weltreisender, Offroad-Experte und Besitzer eines viel zu selten gewürdigten Reisepasses 

Fortsetzung folgt …

Über den Ghostwriter von Mischa

Ghostwriter Natalia

Ich bin Natalia und erkunde mit meinem Mann Jürgen gern in unserem VW Bully den Planeten. Viele Jahre hat uns unser rot-weißer Coony Mann Chili begleitet. Als er dann fast 19 Jahre alt war, schlief er ganz friedlich ein. Wir werden ihn nie vergessen.

2024 haben wir Mischa und seine Geschichte kennengelernt. Mischa ist ein Kumpel, den ich verwöhnen, kuscheln, streicheln und mit dem ich „quatschen“ kann. Wir 👩‍❤️‍👨 reisen nun mit Mischa 🐈🖤 im VW Bulli 🚐durch ganz Europa 🗺 und tragen Chili für immer in unseren Herzen. Besucht uns bei » Instagram (hippietrail_bullilove) und schaut Videos unserer Reisen.

Chili, unser unvergessener Freund, hat mir sehr geduldig „kätzisch“ beigebracht und jetzt übersetze ich für Euch als Ghostwriter die Katzengeschichten von Mischa.

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  1. Avatar-Foto
    Heike Degen 12. Juni 2026 at 6:21 - Reply

    Was für eine wunderbare Idee, Reisen aus der Sicht von Mischa zu erzählen! Ich musste schon mehrfach laut lachen. Die Geschichten sind liebevoll, originell und machen einfach gute Laune. Bitte mehr davon! ❤️🐾🚐

  2. Avatar-Foto
    Mario 9. Juni 2026 at 9:21 - Reply

    Leser gerne deine Abenteuer, bin fasziniert^^Bitte mehr ;-)